Könige & Scheibengewinner


Waltraud Schmidtner regiert die
„Almberg“-Schützen im Jubiläumsjahr


 

Martin Biedermann ist LP-König und Sandra Mosandl Jugendkönigin

 Mit der größtmöglichen Überraschung endete die diesjährige Proklamation der neuen Würdenträger bei den Irfersdorfer „Almberg“-Schützen. Waltraud Schmidtner gelang im vergangenen Herbst mit einem 172.3 Teiler der beste Tiefschuss aller Teilnehmer und somit darf sie sich zum ersten Mal mit der Würde der Schützenkönigin schmücken. Ihre schier ausgeflippte und positiv ansteckende Freude über das erreichte wird sie in diesem Jahr noch des Öfteren zeigen dürfen. Angefangen vom Eröffnungstanz des Schützenballs am 8. Februar über die Teilnahme an den Umzügen bei den Jubiläumsfesten der Schützen in Titting (10. Mai) und der Feuerwehr in Irlahüll (5. Juli) bis hin zum Gauehrenabend am 21. November in Eichstätt. Die größte Ehre, die natürlich auch allen anderen neuen Königen zuteilwerden wird, ist das eigene Jubiläumsfest zum 100-jährigen Bestehen der „Almberg“-Schützen vom 11. bis 14. Juni. Als wäre dies der Ehre nicht schon genug, kommt als Sahnehäubchen noch die Teilnahme am traditionellen Oktoberfest Trachten- und Schützenumzug am 20. September oben mit drauf. Durch die Übernahme des Mittelfränkischen Bundesschießens, das zeitgleich mit dem Gauschießen des Schützengaues Eichstätt vom 7. März bis zum 26. April in Irfersdorf stattfindet, ist man als Verein berechtigt an diesem Umzug teilzunehmen. Diese einmalige Chance wird sich der Verein natürlich nicht nehmen lassen und in München vor Ort sein. Diese Termine sollten sich aber auch der neue Luftpistolenkönig Martin Biedermann und die neue Jugendkönigin Sandra Mosandl gut in ihrem Terminkalender eintragen.
Die Chronologie der gesamten Proklamation liest sich folgendermaßen. Als erstes wurde der Jugendkönig ermittelt.
Jedes Jahr unter den besten drei Jugendlichen vertreten aber nie den ersehnten Platz erklimmen können. So lautet der Steckbrief zu Pia Wittmann. Mit einem 166,3 Teiler landete sie diesmal auf Platz drei und ist somit Brezenkönigin. Auf Platz zwei als Wurstkönigin kam mit einem 133,8 Teiler Julia Busch. Mit einem 82.3 Teiler gelang es Sandra Mosandl erstmals, sich als neue Jungschützenkönigin feiern zu lassen. Dies war zugleich der beste Schuss des gesamten Wettbewerbs.
Bei den Pistolenschützen kam mit Thomas Schmidtner ein eigentlicher Luftgewehrschütze in den erlauchten Kreis der Könige. Mit einem 793 Teiler bekam er die Brezenkette umgehängt. Wurstkönig wurde mit einem 434 Teiler Hans-Jürgen Lehmann. Da er sich aber momentan auf Reha befindet, konnte er leider nicht anwesend sein.
Nach 2012 und überhaupt auch erst zum zweiten Mal bisher, krönte sich der Irfersdorfer Top Pistolenschütze Martin Biedermann zum neuen LP-König, wozu ihm ein 404,8 Teiler reichte.
Bei der abschließenden Bekanntgabe der Schützenkönige mit dem Luftgewehr war in diesem Jahr unter den besten drei alles in weiblicher Hand. Alle drei konnten einen „Zehner“ erzielen und als Brezenkönigin fungiert mit einem 210.6 Teilerschuss Annalena Mosandl. Als Wurstkönigin und somit erste Stellvertreterin, sollte die neue Majestät einmal bei den vielen Terminen verhindert sein, wurde Carolin Biedermann mit einem 205 Teiler proklamiert. Als diese Entscheidung verkündet wurde, war natürlich auch klar, dass Waltraud Schmidtner die neue Schützenkönigin für das Jubiläumsjahr 2020 ist.
 
 
 


Bei der Ermittlung der Vereinsmeister und Könige im vergangenen November wurden bei den Irfersdorfer Schützen auch wieder etliche Scheiben herausgeschossen bzw. übergeben. Besonders erwähnenswert ist dabei ein absoluter Tiefschuss von einem 0,0 Teiler beim Trainingsschießen von Annalena Mosandl (vorne links). Zum besten Jung- bzw. Nachwuchsschützen im abgelaufenen Jahr wurde von der Sportleitung Romy Wittmann (Bildmitte) ernannt. Diese Wertung beinhaltet nicht nur die sportliche Entwicklung des Schützen, sondern auch der Trainingsfleiß wird mit einbezogen. Einen echten Hattrick auf die Gedächtnisscheibe von Ehrenmitglied Adolf Wittmann konnte sein Enkel Nico Wittmann feiern. Die Scheibe bleibt aber trotzdem als Erinnerung im Vereinsheim hängen.